ton nun die schon ut der Erzählung jedes Christen- herz ansprechenden Gegenstände, im anmnths- vollen Bilde. Es war nämlich in eine Vcrticf- ung der Wand eine Darstellung der Geburt Christi angebracht worden. Im Hintergründe war ein Tempel und mehrere Häuser, vorne gewahrte man das holdselige Jesuskind auf dem Schooße der sanften Maria, neben stand Joseph und ganz nahe dabei eine Krippe, welche Nahrung für die im Stall befindlichen Thiere enthielt. In einiger Entfernung aber befanden sich die Hirten nebst ihren Herden auf dem Felde, und bei ihnen die Engel, welche ihnen die Geburt des Heilandes verkündigten. Die menschlichen Figuren waren alle von Wachs geformt, und dem Geiste der damaligen Zeit gemäß gekleidet, die Thiere von Holz, und sowohl diese als die Umgebungen sehr hübsch gearbeitet, und alles glanzvoll beleuchtet. Nachdem wir uns lange an der Vorstellung geweidet hatten, stimmte Vater Kronen- fels den Choral «lobt Gott ihr Christen freuet euch,» auf dem Flügel an, und alles sang andächtig mit. Sobald das Lied beendigt war, sprach der ehrwürdige Pastor: «Laßt mich der alten Gewohnheit gemäß, mit euch die wichtigen Ertignisse in der Erinnerung verfolgen, welche der geweihten Nacht vorangingen und dieselbe bezeichneten; der Nacht, deren gesegnete Folgen
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