Das Himmelfahrtsfest.
den Nachmittagsstunden des Himmcl- fahrtstags, verließen wir unsere Wohnung, um einen weiten Spaziergang anzutreten; gegen Abend bestiegen wir einen ziemlich hohen Berg. Unter dem Schatten der Bäume gelagert, ergötzten wir uns an der herrlichen Aussicht, bis des Vaters Aeußerungen unsere Aufmerksamkeit fesselte. Er sprach: «Wie lieblich und schön ist doch der Abend, wie köstlich der Blick in das fruchtbare Thal, und wie zieht es die stets nach oben, wenn sich das Auge zu dem hohen blaue» Gewölbe empor hebt! Auf einer Anhöhe dünke ich mich immer dem Himmel näher, als auf dem platten Lande; besonders heute, und es scheint mir recht zweckmäßig, wenn ich jetzt mit Euch den Heiland auch auf einen Berg begleite, wo er von seinen Jüngern für dieses Leben Abschied nahm. Ja, laßt mich der mir so lieben Gewohnheit folgend, auch den heutigen Festtag, durch die Erinnerungen an das bedeutungsvolle Leben
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unsers Erlösers feiern.
Jesus weilte nach seiner Auferstehung noch vierzig Tage unter seinen Jüngern, und suchte während dieser Zeit immer mehr den Feuereifer für ihren Beruf in ihnen zu entzünden. «Gehet

