ist. — .Freudig nickten wir dein lieben Lehrer Beisall, nnd dieser sprach:
Johannes, von dessem Geburt ich schon ;» euch redete, war nun zum kraftvollen Manne gereift, und stark an Geist und Körper sein Lehramt antretend, begab er sich zu dem End» zwecke in eine Einöde am Jordan, wo er vieles Volk um sich versammelte. Selbst mäßig und. einfach in Nahrung und Kleidung rügte er bei den, damals sehr verdorbene» Jsraeliten, streng ihre Ueppigkeit und ihre vielen übrigen Fehler; forderte von ihnen Aenderung des Wandels und Reinigung der Herzen, und laufte die Reuigen zum Zeichen ihrer Bekehrung. Auch bereitete er seine Zuhörer auf die nahe Ankunft des Messias vor, und entwarf ihnen ein hohes Bild von den» selben; seiner eigenen Person erwähnte er dabei sehr bescheiden. „Es wird einer nach mir kom» men," sprach er," dem ich nickt werth bin die Sckuhricmen aufzulösen, ich taufe euch mit Wasser, aber derselbige wird euch mit dem heiligen Geiste taufen, — und auf die später an ihn gerichtete Frage wer er sei? erwiederte Johannis mit edler Offenheit, „ich bin nicht Christus, sondern nur eine Stimme in der Wüste, welche dem Herrn den Weg bereitet, ihm der schon unter euch getreten ist, den ihr aber nickt kennet." Bald nach dem öffentlichen Auftreten Jo«
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