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. Einer der obersten Zollbeamten, Namens Za- chäns, der schon viel von den großen Eigenschaf­ten Jesu gehört hatte, sehnte sich den Wunder­thäter zu sehen; allein wenn dieser auch in seine Nähe kam, so verhinderte stets die kleine Person des Zachäus, die Erfüllung seines Wunsches; da Christus stets von einer Menge Menschen be­gleitet wurde.

Einst als nun Jesus wieder nach Jericho kam, begab sich der Zöllner auf einen am Wege stehenden Maulbeerbaum und schaute von da herab auf die Vorübergehenden. Der Messias, der sein Herz, und das Verlangen desselben er­kannte, rief, den Kleinen erblickend, zu ihm hin­auf: «Zachäus, eile nach Hause, denn ich will heute dein Gast sein.» Schnell stieg der Beglückte ' von seinem hohen Standort, und suchte durch alle erdenkliche Aufmerksamkeit gegen Jesus, seine Freude über die ihm wiedcrfahrene Ehre auszu­drücken; tief gerührt bekannte er sich unwür­dig der göttlichen Gnade, gelobte jedoch, so viel als möglich seine Vergebungen wieder zu vergü­ten, und die Hälfte seiner Habe unter die Ar­men zu vertheilen. Mit Wohlgefallen vernahm der Heiland diese guten Vorsätze, und bestärkte den Zöllner darinnen; zu dem ih i umgebenden Volk sprach er aber: »Sehet, ich bin gekommen, um zu sttchen was verloren war.« So wandte