und daß Frau Bern hold es verstand, außer der Zeit, welche jener ihnen widmen konnte, dieselben nützlich und angenehm zu beschäftigen.

Sie hatte sich im Umgänge mit manchen Fami­lien schon überzeugt, wie bald die Kinder des Spiels überdrüssig werden, gönnte also ihren Lieblingen nur so viel Zeit dazu, als ihr zu deren Erholung nöthig dauchte. Hatten daher die vier ältesten Kinder, die in einem Alter von 610 Jahren standen, ihre Aufgaben für den Lehrer verfertigt, dann mußten die Knaben bei Garten- oder sonstigen Handarbeiten, die Mädchen beim Strickstrumpf, oder bei einem häuslichen Geschäfte ihre Kräfte üben. Auch die längern Abende durften sie nicht alleine mit leerem Getändel hinbringen; nein, Frau Bernhold trug Sorge, daß jedesmal ein paar Stunden in nützlicher Thätigkeit dahin flössen.

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