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mir;" erwiederte Lieschen, und hüpfte zum Bankchen, worauf sie standen. „Höre, spielst du den ganzen Tag so zufrieden, wie jetzt, und hast du gar kein besseres Spielwerk?" hub Jsabella wieder an, und die Kleine entgegnete: „was sie hier sehen, ist, nebst einigen bunten Bilderbögen, mein ganzer Reichthum; letztere sind wohl schön, der Vater brachte sie mir von der Stadt mit; als er einst bei vornehmen Leuten Hol; spaltete, bekam er sie von den Kindern des Hauses; ich unterhalte mich gerne damit, doch die Docke ist mir noch lieber. Glauben sie indessen ja nicht," fuhr sie fort, „daß ich immer spielen darf, o nein, da würde ich gewiß nicht so froh seyn; erst wenn ich in der Schule fleißig gelernt, der Mutter Holz und Wasser zugetragen, in unserm Gärtchen gejätet, auch wohl etwas Gras für die Ziege geholt habe, dann erst ist es mir erlaubt, mich zu vergnügen." Ein bedeutungsvoller Blick der Tante siel auf die Nichte, die das Auge auf den Boden heftete, und, in Nachdenken versunken, den Rückweg antrat. Lange überließ sie das Fraulein demselben, endlich brach sie daö Stillschweigen mit der Frage: „Jsabella, wie gefiel dir die neue Bekannte?" „Ach, wer auch so fröhlich seyn könnte, wie sie!" seufzte da§ Mädchen. „Das hangt nur von dir

