ein Mäuslein und fallt diesem ein, hineinzukriechen, so wacht er nicht mehr von seinem Schlafe auf.

Auch hat er noch mit einem andern kleinen Thiere seine Noth, nemlich mit den Fliegen. Denn ob er gleich eine harte und dicke Haut hat, so ist diese doch sehr empfindlich, und nun setzen sich die Fliegen auf die Stellen derselben, welche besonders weich sind, wie z. B. in die Falten der Haut, und stechen ihn; und das macht dem Elephanten solche Schmerzen, daß er oft aufspringt und davon läuft. Aber freilich würde das Fortlaufen hier nicht viel nutzen, wenn er sich nicht noch anders zu helfen wüßte, und zwar nicht allein dadurch, daß er, wie die Kühe und Pferde thun, sich öfters schüttelt und mit seinem Schwänze nach den Plagethieren schlagt; nein, er weiß noch weit bes­sere Mittel: er bricht mit seinem Rüffel Baumzweige ab und schlägt damit auf die Fliegen; oder er zieht die Haut schnell zusammen, so daß die Fliegen in den Falten zerdrückt werden; oder er legt sich nieder und bestreut vermittelst seines Rüffels seinen ganzen Kör­per mit Sand, so daß die Fliegen nun nicht mehr die Haut berühren können.

Der Elephant ist überhaupt das klügste aller Thiere, und zeigt in allem, was er thut, eine Besonnenheit und einen Verstand, die erstaunen machen. Wenn

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