blickt, so steht sie auch wirklich jetzt vor euch da. Reicht sie euch denn nicht ihre tausend Blüthen der Freude, um die eure kleinen kindischen Wünsche wie bunte Schmetterlinge flattern? Steht ihr denn nicht mitten unter dem reichen Vorrath von Früch­ten, an denen Sinn und Geist sich erlaben und stärken mögen? Habt ihr euch denn nicht so in­nig lieb, wie die Kindcr hier aus dem Bilde, von welchen das zarte Schwesterchen die süßen Beeren lieber dem Bruder in den kleinen Mund steckt, als daß es sie selbst genösse, und der schalkhaft lächelnde Knabe traulich seine Schaale dem muntern Mäd­chen hinreicht, die ihm aus ihrer schönen Traube

1 '

ovennt ihr, meine liebe» Kinder, die große dunkle Kugel, die sich hier unter Blüthen luid Früch­ten, und unter den kosenden, naschenden Kindern hinwölbt? Es ist die alte Mutter Erde, die den reichen Fruchtkorb der Jahreszeiten und die Men­schen, ihre Kindcr, trägt. Wie ihr sie hier er-