in dieser ekelhaften Gestalt, sondern als eine schöne Jungfrau zur Erdbeerenzeit in diesem Walde um­gegangen; sie habe sich aber, seit Ernsts Urgroßva­ter, der ein sehr wilder Jäger gewesen war, und sie einmal, da sie ihm auf der Zagd erschienen, Brandhexe geschimpft hatte, nicht mehr in dieser freundlichen, sondern in der wahre» Hexengcsialt ge­zeigt. Za sie solle damals sogar in ihrem Zorn den Schwur gethan haben, so lange in dieser Ver- wandlung zur Erdbeerenzeit im Brande zu spucken, und hier alle Nachkommen des Urgroßvaters zu be­unruhige», bis einer von ihnen freiwillig und aus eignem Herzenslricbe ihr sein liebstes Kleinod schen­ken würde.

Ernsts Vater hatte deshalb dies Gut nicht be­wohnt; denn wenn er zufällig einmal zur Erdbce- renzcit den Wald betreten hatte, so war allemal die gräßliche Braiidhcxc sogleich bei der Hand ge­wesen, hatte sein Pferd scheu gemacht, oder war mit offnen Armen auf ihn zugeeilt, um ihn zu küs­sen. Nur jetzt war er zu seiner Erholung, und weil er die Einsamkeit suchte, hierher gezogen, wes­halb denn auch die Geschichte von der Vrandhcx

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und nannte sie, weil die Haide, in der sie sich se­hen ließ, der Brand geheißen war, nur immer die Brandhexe. Niemand durfte jedoch diesen Namen dort aussprechen, ohne nicht ihren ganze» Zorn zu reize». Vor alter Zeit, erzählte man, sei sie nicht