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Ernsten bis jetzt noch ein Geheimniß geblieben war. Tante Eva wußte aber genug davon, und sen­dete eben deßhalb den armen Zungen allein in den Brand, weil sie die geheime Hoffnung darauf grün­dete, die Brandhere werde, ihrem Schwüre getreu, den Knaben jedenfalls verfolgen und ihn durch Schreck vielleicht todten. Sie hatte nämlich die si­chere Ueberzeugung gefaßt, daß ErnstenS Vater sie nun zur zweiten Frau wählen würde, und da sie dessen ganzes schönes Vermögen sich und ihrem Fritz zugedacht hatte, so mußte denn jede mögliche Gele­genheit benutzt werden, die beiden verhaßten Stief­kinder, Ernst und Florentinchen, aus dem Wege zu räumen. Sie war daher sehr aufgebracht, daß die erste Erscheinung der Brandhexe nicht schreckli­cher auf den Knaben gewirkt hatte.

Der Vater also schüttelte den Kopf bei ErnstenS Erzählung, weil er wohl ahncte, wen sein Sohn im Walde beschenkt habe, und ging schweigend auf sein Zimmer. Auch Ernst schlich traurig nach dem scinigcn, um zu sehen, was aus seinem Schränk- chcn geworden sei. Er fand dort das sanfte Flo- rentinchcn beschäftigt, alle Sachen möglichst ordent­lich wieder einzuräumen, denn Fritz hatte längst an dem Auskramen keinen Gefallen mehr gefunden, weil der gekränkte Ernst nicht mehr zusehen mußte, und war mit seiner Mutter in den Garten geschli­chen, um Vater und Sohn dort zu behorchen. Mit