und die zarte Liebe, die Karl bei Madame Hirt fand, that seinem kleinen Menschenherzen unbeschreib­lich wohl.

Eines Tages saßen die Kinder, während feuchte Nebel draußen das Thal einhüllten, auch beisam­men, und Wielibald las ihnen aus einem Buche vor.Wo haft Du denn dies schöne Buch Hers" fragte Adolph. Wielibald erzählte, daß sein Vater es ihm zum Geburtstag geschenkt habe, und hier­von nahmen die Kinder Gelegenheit, sich gegensei­tig von ihren Geburtstagen und wie diese jedesmal gefeiert würden, zu erzählen. Da wurde denn auch Karl gefragt, der bisher ganz geschwiegen hatte, wenn denn sein Geburtstag sei? Diese Frage kam ihm überraschend, denn dergleichen Gnomen, wie Karl einer war, können wohl das Zahrtausend, oder höchstens das Zahrhllndcrt ihrer Entstehung, nicht aber den Tag ihrer Geburt angeben. Weil ihm aber der Vater streng befohlen hatte, sich ja nicht zu »erschnappen, und sich ja überall als Mensch zu benehmen, so antwortete er schnell:Uebcrmor- gcn!" Die Kinder winkten sich geheimnißvoll zu, und auch Madame Hirt, die an ihrem Arbeits­tische nahe bei ihnen saß, sah lächelnd auf Karl«» hin.

Der dritte Tag war kaum erschienen, da eilte Wielibald zu seinem Freunhc Karl, und bat ihn, heule bei ihm zu frühstücken! Und da nun Karl