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Treffe» an der Hase, im Osnabrückischen, blieb er zwar Sieger, dennoch aber stillte sich die Empö­rung nicht, obgleich in beiden Schlachten gegen 80,000 Sachsen gefallen waren.

Da sah es Karl endlich ein, daß er andere Waffen gebrauchen müsse, als das Schwert, und ließ deshalb die beiden furchtbarsten Anführer der Sachsen, Wittekind und Alboin, zu verschiedenen Malen freundschaftlich zu sich entbieten.

Wäre dies früher geschehen, dann würden sie ohne Zögern und mit Vertrauen erschienen sein; aber jetzt verabscheuten sie den grausamen Zerstörer ihrer Ruhe, und nur stolze, abschlägliche Antwor­ten waren der Erfolg seiner Sendungen.

Endlich empfand auch Wittckinds unbeugsames Herz gar schmerzlich die Roth seines Volks, und begann an der Macht seiner Götter zu verzweifeln, die den Kampf für sie nicht mit Sieg krönen woll­ten, ob sie gleich mit Menschenopfer übersättigt worden waren. Eine geheime, unwiderstehliche Ge walt zog ihn fort, den furchtbaren Karl auch au ßer der Schlacht zu sehen, und ob er deffen Ein ladungen gleich öffentlich mit Verachtung zurückge wiesen, so beschloß er doch, nebst seinem Freunde Alboin, sich, in Bettlerkleidung gehüllt, unerkannt in Karls Nähe zu begeben. Sie verließen im Ge­heim das Heer der Sachsen, traten ihre Wande­rung an, und erlangten gerade an einem Festtage