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war, und es sich deshalb wohl der Mühe verlohnte, eine ziemliche Reihe von Zähren sein Stiefvater zu werden. Allein die Gräfin hatte jede Bewerbung standhaft zurückgewiesen, war trotz ihrer Jugend fest und würdig auf ihrem Platze stehen geblieben, und hatte hierdurch manches Uebel des Kriegs wie ein guter Geist zu erleichtern und von ihren Unter­thanen abzuwenden gewußt, bis denn die Schlacht bei Zankowitz geschlagen, und von den siegreichen Schweden das Hauptquartier der österreichischen Ge­nerale, das Schloß der Gräfin, erstürmt wurde. Während nun hierbei die zügellosen Sieger das kostbare Gebäude plünderten und in Brand steckten, während die Dienerschaft der Gräfin den grausam­sten Mißhandlungen zu entfliehen suchte, verbarg sie selbst mit ihrem Kinde und dem kleinen Hunde sich in einem ganz entlegenen unterirdischen Ge­mache, und verharrte hier unentdeckt so lange, bis endlich an die Stelle des gräßlichen Lebens über ihr eine bange Todtcnstille eintrat. Da wagte sie aus ihrem Versteck sich hervor, um Hülfe für sich und ihr vor Hunger weinendes Kind j« suchen, und sank, als sie um sich her nichts als rauchende Trümmer erblickte, trostlos an der Stätte nieder, wo sonst die Schloß-Kapelle gestanden hatte, von der nur noch ein Stück des Bogens, der sich über