„Und Ihr, die Ihr mit zarten» Mitempfinden Aus freindcn Schmerz stets liebend niedcrschaut, Ihr treuen Schwestern, »vollct mir verkünden, Ob ich umsonst auf Eure Huld gebaut?
Wo Treue »vohnt, ist auch der Muth zu finden, Der glaubcnsvoll der guten That vertraut; Drum hoffe ich, Ihr »verdet nicht verzage»»,
Den steilen Gang zum fernen Ziel zu »vagen.
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Der goß sich aus in »vunderbarcm Segen In Duft und Licht, >vo still die Blume stand.
So schien sie mir in ihrer tiefen Bläue Ei» zartes Bild der Wchmuth und der Treue.
„„Wohl kommt die Luft, ihr schönes Haupt zu kühle», Doch kühlt sie nimmer das bc»vegtc Herz.
Der Schincttcrling »ritt gaukelnd sie umspielen.
Doch weck» er »ur der bitt'rcn Trennung Schmerz.
Sie steht und fleht mit sehnenden Gefühlen Nach ihrem Retter trauernd himmelwärts:
O möchte bald der schöne Tag erscheinen Hub Schwesterntrcu' die Schwester» neu vereinen!""
„So lautete Libcllcns treue Kunde.
O staunet drum, Herr Ritter, länger nicht,
Wenn sich »nein hoffend Herz von dieser Stunde Die Lösung jencs harten Banns verspricht.
Die Schtvestcrn nah», im treuen Liebcsbunde,
Die dunkle Macht des langen Zaubers bricht;
O, handelt nicht des Schicksals Wink entgegen!
So froinme That bringt tausendfachen Segen.

