und Sehen verging, und er nicht wußte, ob er ein Bub oder ein Mädchen war. Da trieb just ein Metzger des Weges mit einem jungen Schwein, der fragte mitleidvoll den geschlagenen Hans, was ihm fehle, und bot ihm einmal aus seiner Flasche zu trinken. Hans erzählte sein Abenteuer, und der Metzger machte ihm bemerklich, daß von so einer alten Kuh keine Milch zu erwarten sei, die müsse man schlachten. „Hm!" meinte Hans, „wird auch keinen sonderlichen Braten geben, altes Kuhfleisch! Ja, wer so ein nettes fettes Schweinchen hätte, das schmeckt und giebt Fetzenwürstel!"
„Guter Freund!" sagte der Metzger, „wenn Euch das Schweinchen so gefällt, so laßt uns einen Tausch treffen, gerade auf, Ihr das Schwein, ich die Kuh! Jst's recht?"— „Ist schon recht!" sagte Hans, von Herzen innerlich froh über sein Glück. Zog heiter seine Straße und dachte: „Bist doch ein rechtes Glückskind, Hans! Immer wird der Schade wieder ersetzt. O, wie soll dieser Schweinebraten schmecken!"
Bald kam ein Bursche desselben Wegs und holte den Hans ein, der trug eine fette, schwere, weiße Gans im Arm, grüßte Hans, und da sie mit einander ins Gespräch kamen, erzählte er ihm, daß die Gans zu einem Kindtaufsbraten bestimnit sei. Das müßte ein Braten werden, der seines Gleichen suche. Dabei ließ er die Gans den Hans in der Hand Wiegen und unter den Flügeln die Fettklumpen befühlen.
„Die Gans ist gut, mein Schweinchen da ist aber auch kein Hund!" sagte Hans. „Wo hast du denn das Schwein her?" fragte der Bursche, und Hans erzählte, daß er es vor kurzem erst erhandelt. Da sah sich jener bedenklich um und sprach: „Höre, ein Wort im Vertrauen! Da hinten

