fegest.' Dem König schauerte die Haut, und er sagte: .Aber das ist ja ganz gruselig!"Was denn, Herr Königs' fragte Hänschen.Das eben!' erwiderte der König.Nun Glück zu, zur dritten Nacht!'

's ist doch recht fatal, daß ich nimmermehr daS Gru­seln lerne!' sprach Hänschen zu sich selbst, als die dritte Nacht herbei kam. Aus einmal entstand ein großer Rumor, sechs Männer traten in das Zimmer, die trugen eine Totenlade auf der Bahre, stellten sie vor Hänschen hin und verschwanden. Hänschen dachte: Wer mag da drinnen liegen? und öffnete den Sarg. Da lag einer drin, der war ganz steif und eiskalt.Ach, den friert, er ist ganz steif vor Frost,' sagte Hänschen,den muß ich wärmen!" hob den Toten aus dem Sarge und trug ihn an sein Feuer, aber er blieb kalt.Der muß in's Bette, da wird er schon erwärmen' und nahm ihn und legte ihn in's Bette und sich dazu. Nach einer Weile wurde der Tote warm, wachte auf und machte sich breit und sagte:Wer hat dir geheißen mich in meiner Ruhe zu stören? Jetzt sollst du sterben!"Ist das eilig?" fragte Hänschen, packte jenen rasch an, warf ihn in die Totenlade, den Deckel darauf und schraubte denselben schnell zu. Da kamen gleich die sechs Männer wieder, die hoben den Sargkasten auf und trugen ihn fort.

Bald darauf trat ein gräulicher Riese herein, mit großem, langem Bart, der schrie:Wurm! Jetzt mußt du sterben! Du mußt mit mir!"Ich gehe nicht mit dir!" sagte Hänschen, «es pressiert mir nicht; ich habe noch zu thun, wie du siehst!" und setzte sich an die Drehbank, trat das Rad, drehte die Spindel und hielt den Meißel an das Werkholz. Der Riese bog sich über das Rad her und wollte Hänschen fassen. Mit einemmale schrie er aber