laut: „Au! au! mein Bart. mein Bart!' Es war daS Ende des Bartes zwischen die Darmsaite, die das Rad umschlingen half, gekommen, hatte sich durch das schnelle Drehen fest gewickelt und zog den ganzen Kopf nach sich. Hänschen trat frisch darauf los und sagte: „Kerl, hab' acht, jetzt drehe ich dir deine große Nase ab, und drehe dir die Augen aus, und drehe aus deinem dicken Kopf eine Kegelkugel, so wahr ich Hänschen heiße!" Da gab der Riese die besten Worte, Hänschen solle ihn gehen lassen, er wolle ihm auch die drei Kisten voll Gold zeigen, eine sei dem König, die zweite sei den Armen bestimmt, die dritte wolle er ihm schenken. „Nun wohl," sagte Hänschen, „gieb das Ding her, aber bis ich's habe, bleibst du in den Bock gespannt und trägst die Drehbank auf deinen Schultern."
Das war ein unbequemes Tragen, die Bank auf den Schultern und den Bart in's Rad verflochten, das zog. Der Riese ging nun in ein anderes Zimmer voran und zeigte Hänschen die Kisten voll Gold. Indem schlug es zwölfe, und da verschwand er, und die Drehbank stand ohne Träger. Hänschen war es, als ob die Kisten auch Miene machten zu verschwinden, da rief er: „Halt, halt!" und faßte sie und hielt sie fest und zog sie hinüber in sein Zimmer, worauf er sich schlafen legte, wieder ohne Gruseln.
Am andern Morgen kam der König und fragte: „Nun, diese Nacht war dir's doch ganz gewiß recht gruselig?"
„Wie so denn, Herr König?" fragte Hänschen. „Ich habe eine Kiste voll Gold geschenkt bekommen, auch eine für Euch und eine für die Armen. Muß es einem gruselig werden, wenn man Gold geschenkt bekommt?"
„Du hast großes vollbracht!" sprach der König. „Durch deine Furchtlosigkeit hast du das Schloß von den Polter-

