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schmuck verfertigen ließ. Man hat sie abgebildet gefun­den mit blumenbekränztem Haar, einen goldenen Apfel in der einen, eine Traube in der andern Hand. Einst kämpfte Thor mit dem Riesen Hrungnir. Unter Don­nern und Blitzen nahete der Gott und schleuderte den gewaltigen Hammer »ach dem Haupte des Gegners. Die­ser aber warf ihm gleichzeitig einen Schleifstein an den Kopf, daß ein Stück desselben im Schädel stecken blieb. Zu einem Fesrgelage holte Thor einen Kestel herbei von 1 Raste (Meile) Tiefe, in dem man einen Trank für die Gäste brauen wollte. Mit dem Riesen Imir fuhr er in einem Schiffe auf das Meer und kämpfte gegen die furchtbare Midgardssck'Iange. So verricktetc der starke Thor Thaten, die an d.e Art eiten des Herkules erinnern. Den Hammer des Donnerers schmiedeten die Zwerge im Innern der Erde. Bei den heidinschen Völkern Skan­dinaviens wurde dieses Eeräth fast eben so heilig ge­halten, als bei den Christen das Kreuz. Auf ihren Grabsteinen fand man häustg einen doppelten Hammer abgebildet. In den Tempeln der Isländer und Lapp­länder hingen hölzerne und eherne Hammer. Mit den­selben wurden Ehen eingesegnet. Die eckigen Steine, welche man für Thors Donnerkeile hielt, haben zu viel­fachem Aberglauben Anlaß gegeben, ebenso der Spcr- berbaum, welcher dem Donnerer geweiht war. An ihn