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gesprungen und hatte sich in einen Lachs verwandelt, wurde aber von den erzürnten Äsen mit einem Netze gefangen. Diese banden ihn in einer Höhle fest und träufelten ihm Gift ins Gesicht, wodurch sein Körper in schmerzhafte Zuckungen gerieth, so daß die ganze Erde zu beben an­fing. Den Hödr tödtete Vali, der Sohn Odins, der in Weidengebüschen und dürrem Grase wohnte. Der Mistelzweig wurde von den alten Galliern sehr heilig gehalten und als Heilmittel gegen alle Gifte gebraucht. Baldr besaß einen goldenen Ring, von dem in jeder neunten Nacht acht gleich schwere Ringe träufelten. Man zündete diesem Gotte Feuer an, aus denen später die Johannis-Feuer entstanden sein sollen.

An der Brücke, die in die Unterwelt führt (Bifröst), wachte

HeimäsUr.

Er hatte ei» Schwert und ein Horn, dessen Ton alle Welten durchdrang. Das Gras auf der Erde und die Wolle auf den Schafen hörte er wachsen. Sein Roß heißt Gulltoppr (Goldzopf). In manchen Mythen wird auch der Regenbogen als Brücke bezeichnet, welche den Himmel mit der Erde verbindet und auf der ein Feuer brennt (die rothe Farbe des Bogens), damit die Riesen nicht den Himmel ersteigen.