einem traurigen Wahne opfern. Die in manchen Archi­ven erhaltenen Arten der Hexenproeesse und die noch hier und da aufbewahrten Folterwerkzeuge beweisen daS hin­länglich. Die Zauberei, die nach der Meinung des Volkes höhere geheime Kräfte schädlich wirken ließ, wurde als unchristlich, als heidnisch und teuflisch angesehen und

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und wahrscheinlich von Seevögeln herrührend, die im Herbste nach Süden fliegen. Aehnlich ist der Zug der Frau Holle (Holde), die auch, wenn es schneien soll, ihr Bett schüttelt und oft als weiße Frau an Seen und Brunnen erblickt ist.

Die Beengung deö Athems während bef Schlafes bei manchen Menschen (Alp, Rachtmar) schrieb man einem bösen Geiste zu, der in Gestalt einer Katze sich ' r ~. auf die Brust der Schlafenden lege. Mit einer Wünschelruthe suchte man in der Erde verborgene Schätze aufzuspüren. Kobolde, Klopf- und Rumpelgeister setz­ten die Hausbewohner oft in Furcht und Schrecken. Und welches Unheil entstand nicht aus dem Glauben an Zau­berei und Hexen! Wie viele schuldlose Menschen wurden nicht an verschiedenen Orten Deutschlands, namentlich im 16. und 17. Jahrhundert, als Zauberer und Hexen ver­brannt und mußten, nachdem man durch die Folter ihnen Geständnisse abgepreßt und durch das sogenannte Hexen- bad ihre Schuld bewiesen hatte, ihr oft harmloses Leben