lag im Wasser und freute sich vielleicht über das lustige Ge- plätscher und über den Tanz der Kugel, sie selbst konnte nicht tanzen; es hat noch kein Mensch eine Schildkröte tanzen sehen. In einer Ecke des Treibhauses stand ein großer Käfig, darin wohnten zwei possirliche Aeffchen, die es verstanden die tollsten Gesichter zu schneiden, man mußte sich aber in Acht nehmen vor ihnen, wenn man ihnen zu nahe kam, langten sie gleich mit den langen dünnen Armen zwischen dem Gitter durch und theilten Ohrfeigen aus. Einmal war Hermann, dem sein Vater das Treibhaus, zeigte, an den Käfig herangetreten, da fuhr ihm der Affe mit der Hand in den Lockenkopf und zausete ihn ganz jämmerlich. Hermann schrie, der Papagei schimpfte:Du Spitzbube willst du fort!" aber das half nichts; erst als der Vater den Affen mit einem Stöckchen auf die Finger schlug, ließ er das Zausen sein. Im Garten waren auch allerlei Thiere. Im Teich gab es Goldfische, die gar so nett aussahen, wenn sie im Sonnen­strahl spielten. In einem großen Vogelbauer waren Lach­tauben in grauseidenen Federkleidchen und schwarzer Sammet- Halskrause, und eine Schaar kleiner Vogel flatterte um sie herum. Und wie viel Vogel lebten zwischen den duftenden