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geworden war, ging Großmutter mit ihnen vor die Thür, auch die Eltern begleiteten sie. Da stand, statt der Sonne, die große Mondscheibe am dunkelblauen Himmel und, wie am Tage die goldenen Sonnenstrahlen, so spielten jetzt die silbernen Mondstrahlen auf den Blättern der Bäume und auf dem Moosbette, und die lieben hellen Sterne sahen herab auf das Spiel und auf die Kinder: — es war als zitterten sie vor Freude über die schöne Natur. Großmama und ihre Kinder und Kindeskinder gingen tiefer in den Wald hinein, wo die Bäume dichter standen, weshalb die Mondstrahlen draußen bleiben mußten. Da war es finster, ja, wirklich ganz finster, und die Bäume rauschten und summten und säuselten und erweckten fromme Gedanken, wie das Glockengeläut der Kirche. Die Thiere des Waldes schliefen Alle; nein, doch nicht Alle, ein Nachtigallvater sang seinen Kindern ein Schlummerlied vor, so leise, so lieblich! Aber was war denn das? Die Sterne des Himmels waren ja plötzlich herab- gekommen, sie lagen zerstreut im Grase und flogen zwischen den Bäumen umher. — Sterne waren es zwar nicht; aber kleine Käfer, leuchtend wie Sterne, o, es war wundervoll anzusehen!

