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aber Hermann ließ sie nicht hinter sich Herrollen, wie sonst, er trug sie, um die lieben Eltern nicht im Schlaf zu stören.

Hatten denn die Eltern gar nichts bemerkt von der nächt­lichen Geburtstagsfeier? O doch, sie hatten Alles von Weitem still beobachtet.

Das Geschenk.

Hermann und Gertrud saßen vor der Thür und strickten, ja, der Knabe strickte auch, obgleich sein Vater keine solche Arbeit machte, sie gehörte eigentlich doch nur für Frauen- hände. Aber der Schäfer, der Herrn Pessumehr's Schaf- heerde immer in den Wald trieb, strickte blaue Strumpfe, also einen blauen Strumpf, meinte Hermann, könne er auch stricken, und so hatte er Großmama gebeten ihm ein blaues Strickzeug anzufangen. Während Großmama die Nadeln her- vorsuchte, wickelte Hermann von der hübschen Garnwinde, die wie ein Mühlrad im Kreise herumtanzte, die Baumwolle ab, das war schon ein hübsches Späßchen, dann lernte er stricken und jetzt schlang er schon die Maschen ganz geschickt. Manch-