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es. Mietze wurde auf Hermanns Knie gelegt, das war ihr ganz lieb, und nun leierte der Knabe mit dem beweglichen Schwänzchen immer im Kreise herum und sang dazu. Mietze fand das gar nicht lästig, sie schnurrte, das hieß doch immer so viel als „es gefällt mir." Der Tanz begann und Nicks und Schäfchen saßen schon auf einem niedrigen Zweige der Eiche und hörten und sahen zu. Da erklang plötzlich der Mutter Stimme in der Hausthür. „Hermann! Gertrud!" rief sie, „lasset euer Spiel sein und holt mir geschwind einen Korb voll Wiesenblumen."
„Warum?" fragte Hermann.
„Aber gleich, Kinder, gleich müßt ihr gehen."
„Warum denn?" fragte Gertrud.
„Wollt ihr wohl den Augenblick machen, daß ihr fortkommt!" rief der Vater, der eben aus dem Garten kam, „was fällt euch ein „warum" zu fragen, wenn die Mutter befiehlt." Eilig sprangen nun die Kinder empor, der Leierkasten hörte auf zu schnurren und lief davon. Hermann holte einen Korb, während Gertrud die Life in die Stube trug und dann eilten sie schnell in den Wald hinein. Die Blumen waren bald gepflückt, denn es blühten viel Vergißmeinnicht
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