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wundert worden, nun kam das Heimathleben ihm lang­weilig vor. Wenn er jetzt daheim sang, da entstand kein Geflüster, da hieß es nicht:Einzig! wundervoll!" sondern seine Landsleute sangen tapfer mit, nickten ihm wohl zu, oder schlugen ihm freundlich auf die Schulter, aber damit war es auch aus. Am wohlsten war ihm in den Wirths­häusern, wo stets eine Menge müßiger Leute zugegen wa­ren, welche sich von seinen Reisen erzählen ließen, und wie es ihm ergangen sei in der Fremde. Da konnte er von sich reden und Wunderdinge erzählen.

Nach kurzer Zeit sagte der ältere Bruder:Hör', es freut mich wohl, daß Du bei mir wohnst im Häusel, aber gefallen thut's mir doch nicht; ich mag nicht zuschauen, wo Einer die Hände müßig ruhen läßt. Weshalb hast Dich denn in der Fremd' abgearbeitet mit dem Gesinge, wenn's nicht war, Dich hier anzukaufen? Mach doch ein End', und schaffe was Ordentliches."

Es ließ sich nichts dagegen sagen; Max schaute sich um, und erstand ein Gehöft, welches nicht gar weit ab lag. Dort siedelte er sich an, und als das Häuschen eingerichtet war, sah man wohl, daß der Besitzer Manches in den

Tagebuch. 11