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„Nun kommt der Grenadier! Ich schrieb an Otto, daß wir die Garnison gewechselt hätten, seitdem aber sind wir abermals in langen, anstrengenden Tagemärschen zwanzig Meilen weiter vorgerückt. Glaube nur, ein solcher Marsch durch Hitze und Staub ist kein Spaß! Der letzte Tag, bevor wir B . . erreichten, war sehr anstrengend; die Offiziere thaten für die Mannschaft, was sie vermochten, aber da läßt sich nicht viel thun. Mancher trug das Gepäck eines besonders schwachen Burschen Stunden lang, aber wir litten Alle. Eine Viertelstunde vor der Stadt ward Halt gemacht, und wir putzten und bürsteten an uns herum, um stattlich einziehen zu können. Was Eitelkeit nicht thut! Mancher todtmüde Mann strich den Bart und richtete sich, und da wir einzogen, hörte man auf allen Gaffen und aus allen Fenstern: „Welch wunderschönes Bataillon!" Das stärkte bedeutend. —
„Der erste Lieutenant der Compagnie, bei welcher ich stehe, ist ein sehr schöner Mann von etwa dreißig Jahren. Er mag schon Manches erlebt haben, und war vielleicht oftmals das Schoßkind des Glücks. Mit ihm zugleich bekamen ich und sieben Kameraden Billete auf dasselbe

