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welche sich nach der ersten Compagnie unseres Grenadier- Bataillons erkundigte. Es stellte sich heraus, daß sie den Knaben suche; er war am Tage zuvor mit grauendem Morgen nach dem Lager abgegangen, um seine Freunde auszusuchen. „Diesmal," sagte die Frau, „trieb ihn nicht der Hunger, nur die Dankbarkeit." — Die Grenadiere, welche sich mehr und mehr um die Frau sammelten, versicherten, den Knaben nicht gesehen zu haben. „Ach," sagte sie, „wenn ihm nur kein Unglück zugestoßen ist! Er wollte den Weg über das Moor einschlagen, des kürzeren Weges halber, aber das Moor ist weit und unsicher, und er doch noch ein Kind." Ein Gemurmel lief durch die Reihen. „Wir wollen ihn suchen," hieß es. Die Erlaubniß dazu ward erbeten und bewilligt; die halbe Compagnie machte sich auf, die Frau, welche den Weg zeigen sollte, an ihrer Spitze.
Die Leute theilten sich in Abtheilungen von drei und vier Mann und gingen in der bezeichneten Richtung überall quer durch das Moor. Man rief, man durchsuchte Gräben nnd Wasserlachen, vergebens, kein Knabe war zu erspähen, und so mußte man endlich heimkehren, jedoch nicht

