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war mit Datteln und Para-Nüssen gedeckt; Fenster hatte das Haus nicht, nur ovale Oeffnungen, die dem Innern Licht gaben, und von denen jede mit einem dichten Kranze großer Rosinen umgeben war. Der gleichfalls offene, halbrunde Eingang, welcher statt einer Thüre da war, zeigte sich mit goldgelben Citronen ausgeschmückt, die, immer mit den Spitzen aufeinander stehend, eine ganz zierliche, bogenförmige Einfassung bildeten.
Schon stand der Obstkönig unter diesem Eingang und winkte Sigismund gebieterisch, ihm zu folgen, was dieser auch augenblicklich that, denn er hatte viel zu große Angst, um an Widerstand zu denken. Doch war es ihm sehr unheimlich, in das Obsthaus einzutreten, denn ihm ahnte gerade nichts Gutes von dieser Einladung des Obstkönigs! Im Innern des Hauses sah es noch appetitlicher aus, als draußen; der ganze Raum war ein einziger großer Saal, an dessen langen Wänden sämmtliche Obstsorten, die es in allen fünf Welt- theilen giebt, auf das Zierlichste in einzelne Häufchen geordnet waren. Auf der Spitze jedes Häufchens saß eine kleine Gestalt, größtentheils kleine Weibchen, die alle Laubmäntelchen trugen, so daß von ihrer Figur nicht viel zu sehen war; ihre Köpfe hatten alle eine merkwürdige Aehnlichkeit mit den Früchten, die sie zu behüten hatten. Sie erhoben sich sämmtlich mit tiefer Verneigung, als der Obstkönig eintrat, und blickten dann voll Erstaunen auf das Menschenkind, das ihr Gebieter heute bei sich hatte. Der Obstkönig faßte Sigismunds Hand fest mit seinen Beerenfingern und sagte nachdrücklich:

