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Aos Johanniswürmchen.
Es war einmal ein Johanniswürmchen,' das wohnte auf einer Grasstande, dicht unter einer Hecke von wilden Rosen. Diese Hecke gehörte zu einem Lustwäldchen, das mit Blunienbeeten und zierlichen Gesträuchen ausgestattet war, und jeden Abend, wenn es hübsch kühl ward und anfing zu dunkeln, breitete das Johanniswürmchen seine kleinen Flügel aus, fiog umher, so weit sie es tragen wollten, und freute sich, daß die Sternchen einer um den andern aus dem Himmel heraus- schlüpften und daß Alles ringsum so schön war. Den Tag über saß es auf seiner Grasstaude und duselte. Vom Sonnenlicht mochte das Würmchen nicht viel wissen, das that ihm weh in den Augen, auch war es ihm am Sommertag zu warm, um sich draußen umherzutreiben. Auf dem frischen grünen Grashalm saß man so hübsch kühl, und wenn das Johanniswürmchen nicht gerade schlafen mochte, so fehlte es ihm doch nie an Unterhaltung, denn in dem Lustwüldchen gingen täglich Menschen spazieren, und es sah gern geputzte Leute, obgleich es selbst sehr einfach gekleidet ging. Es trug alle Tage ein schlichtes braunes Röckchen und um den Hals einen dauerhaften schwarzen Kragen, auf dem, als einziges Putzstück, rechts und links zwei durchsichtige Stickereien angebracht waren. An seinem Leibe waren lauter kleine Ringe und die letzten derselben leuchteten, sobald es dunkel ward, mit einem schönen grüngoldigen Lichte. Alle Blumen, Blätter uitb Gräser im

