Das hatten sie freilich gethan, aber nur aus Eigennutz, und weil sie Hassan in ihrem Geschäfte sehr gut verwenden konnten.Gut!" sprach Hassan endlich,undankbar will ich nicht scheinen; ich will euch das Blatt geben; aber schwört mir auch, dem guten Padma- uaba nichts Leides zu thun,"Wir schwören!" schrien die bösen Pflegältern schnell, obgleich sie keineswegs gesonnen waren den Schwur zu halten. Da zog Hassan das Blatt hervor und gab es hin. Aber kaum hatt' es sein Pflcgvatcr in den Händen, so fiel er über Hassan her, schlug ihn zu Boden, band und knebelte ihn und sagte:So, nun bleib hier liegen und lag dir von dei­nem Freunde helfen, wenn du kannst." lachte höhnisch anf und ver- 'kicß mit seiner bösen Frau das Zimmer. Die Thüre schloß er ab und dann eilte er mit dem Weibe zum Brunnen, die Schätze zu holen. Den Brahmancn wollt' er in der Nacht heimlich ermorden. Aber Allah wachte über Hassan, und seine Standhaftigkeit wurde belohnt. Padmanaba erfuhr nämlich von einem dienstbaren Geiste noch in derselbe» Stunde alles, was vorgegangen war; und die Alten waren daher kaum aus dem Hanse, als er schon zu Hassan eilte und ihn von seinen Banden befreite.Steh' auf und folge mir, mein lieber und getreuer Sohn!" sprach er freundlich und liebevoll,komm und sieh', wie Undank und Habsucht ihren Lohn finden!" Hassan erhob sich und beide gicngen hinweg. Der Limo- nadenverkäufer war indessen mit seinem bösen Weibe nach dem Brunnen gerannt und gierte nach den Reichthümern, welche die­ser in sich barg und zu denen er die Schlüssel hatte. Ohne Be- sorgniß und Ahnung einer Gefahr warf er das Blatt in den Brun­nen, das Wasser versiegte, und die Treppe erschien. Mit seiner Frau stieg er in den Brunnen hinab, und vor den Talismanen des Weisen sprangen das Schloß und die Thür auf, der Mohr stürzte nieder vor dem Wort und dem Hauche, die feuerspeienden Drachen verschwanden, und der Eingang zu dem Dom war ge»