Hm, hm," lachte Martin noch wilder,wir haben Dich wohl zum Anführer gewählt, wie Lucie zur Fürstin, aber unser Recht geben wir deshalb noch nicht auf. Willst D» mehr sein, wegen den feinen Lappen auf dem Leibe? Hast Du doch auch ein Paar Jahre aus der Galeerenbank gerudert, so gut wie wir Anderen und Du säßest noch, wenn Dir der Teufel nicht durchgeholfen. Komm, Lucie!"

Martin, Du bist betrunken," zürnte Lucie.

Hat sich was," rief der Aufgeregte,der Wein ist gut und ein schönes Stück Weiberfleisch gehört auch dazu. Bist Du doch gegen Andere nicht so spröde, warum willst Du es gegen mich sein? Komm, jetzt einen Tanz und dann eine Schäferstunde!"

Die Du mit Deiuem Kopfe bezahlst!"ließ sich eine Stimme vernehmen.

Martin lachte und riß mit Gewalt die sich sträubende Fürstin der Bande in den Kreis der wild umher wirbeln­den Genosse». Pierre stand einige Augenblicke bleich vor Wuth; dann stürzte er sich heftig aus Martin, ihm das Weib zu entreißen.

Mit einem heftigen Faustschlage vor die Brust stieß der trunkene Räuber den Anführer zurück.

Kein Vorrecht!" schrie er.

Nein, kein Vorrecht," brüllte Pierre,aber Respect vor dem Recht!"

Mit Blitzesschnelle hatte er den Degen gezogen und

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halten. Nichts da! Lucie ist unsere Fürstin und wie wir Alle ihr gehören, so gehört auch sie uns Allen."

Schurke," schrie der Hauptmann,ist Pierre le Noir nicht der Hauptmann und habt Ihr ihm nicht Ge­horsam gelobt?"