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dann auf ihre Posten, in der Hand die schußfertigen Ge­wehre und die entblößten Degen.

Nun, da der Augenblick der Entscheidung naht, werde ich besorgt, daß wir den Marquis verfehlen könn­ten"' flüsterte Lucie Pierre zu.

Ich kenne die Livree des Rougemonts. Wir werden ja sehen," cnlgegnete Pierre.

Das Licht einiger Fackeln lohte durch das Gebüsch und langsam kamen zwei Reiter in rothen Livreen zum Vorschein, ihnen nach schleppten zwei Pferde einen schwer­fälligen Wagen mühsam den Weg hinan.

Es ist Rougemont," flüsterte der Hauptmann seiner Gefährtin zu.

Dann drauf," befahl Lucie.

Ein helles, gellendes Pfeifen klang durch den Wald und im nächsten Augenblick stürzten die Wegelagerer hin­ter den Bäumen hervor; einige fielen die Vorrciter an, andere stürmten mit wüthendem Geschrei auf den Wagen zu. Räuber, Räuber," gellte es durch die Nacht. Heilige Jungfrau, hilf!" flehte eine weibliche Stimme in dem Wagen.

Was will das Gestndel ?" zürnte eine andre Stimme. Pierre drückte sein Gewehr in den Wagen ab; der Schuß donnerte und ein lauter Schrei folgte. Gleich da­rauf sprangen zwei Männer mit entblößten Degen aus dem Wagen und warfen sich den Angreifenden entgegen; ein Diener stellte sich ihnen zur Seite, um feinen Herrn zu vertheidigen.

Einer der Vorrciter war durch die Räuber vom Pferde gerissen und lag mit zerschelltem Haupt auf dem feuchten Boden; der zweite hatte sich befreit und mit der brennenden Fackel wüthend auf die Angreifer losschlagend,