welcher stch bisweilen niigescheut offen darstellte, aber dann auch wieder je nach dem das Geschäft mehr oder we­niger kitzlich war in den verschiedenartigsten Verkleid- ungen stch einfanden. Selbst zu der königlichen Familie gehörende Personen, wie Monsieur, der Bruder des Kö­nigs; der Herzog von Orleans; der Cardinal von Rohan und Andere hatten schon die Voisin besucht und ihre Hülfe in Anspruch genommen; und sogar die Königin verschmähte es nicht, die berühmte Zauberin im Geheimen ein Mal zu besuchen und stch von ihr die Karten legen zu lassen. Wie natürlich, waren als Lohn der Dienste die reichsten Geschenke in die Hände der Voistn geflossen.

Zu diesem Weibe wanderten jetzt in dem Dunkel der Nacht der Marquis und Lecoq. Beide waren wohlbe- waffnet und in geringer Entfernung folgten ihnen zwei Diener, welche ihre Herren nicht aus den Augen verloren. Vor der in einsamer Straße gelegenen Wohnung der Voistn angekommen, traten die Männer ohne Weiteres in das Haus und tappten die dunkle Treppe hinauf, wo sich eine Thüre öffnete und die beiden Freunde traten in ein Vorzimmer.

Als die Thüre aufging, tönte eine Glocke und ein junges, schönes Mädchen trat den Kommenden rasch entgegen.

Sie wollen zu meiner Herrin?" fragte das Mädchen. Allerdings, zu der alten Hexe Voisin," entgegnete Lecoq rasch.

Dann bitte ich, ein Wenig hier zu warten," erklärte das Mädchen.

Ei," rief Lecoq,das Warten ist schon angenehm, wenn Du Gesellschaft leistest."

Element und Donner," brauste der etwas unge«