sie sammelt, an ihrer Spitze der Marquis Rougemont und Karl Lecoq.
Rougemont hörte aufmerksam zu.
„Armes Kind," sprach er endlich, „daß dieser Louis nur nicht auch daö Schicksal meines unglücklichen Bruders hat, der aus ähnliche Art verlockt, beute noch zurückkehren soll."
Jeanette stieß einen Schrei aus und starrte den Unglückspropheten an.
„Fast scheint mir es auch so," knurrte Mouton, „denn eben in dieser Gegend war es ja auch, wo ich den Chevalier Samt Etienne zum letzten Mal sah, und ich wollte daraus wetten, auch Louis sein Weg ging in den schwarzen Hahn. — Schade wäre es um den armen Jungen!"
„Um Gottes willen," schrie jetzt das Mädchen angstvoll auf, „was bedeuten diese Reden?"
„Sei still," brummte Mouton ziemlich rauh. „Sind
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es!" rief Jeanette, die in dem Anredenden den Wachtmeister erkannt hatte.
„Wie, Jeanette?" polterte Mouton grimmig auf. „Was, beim Satan, was hast Du hier zu machen? Ich habe noch nicht gewußt, daß die Tochter meiner Schwester, die ich wie mein eignes Kind hielt, eine nächtliche Herumtreiberin ist. — Gehörst Du auch zu den Verworfenen?"
„Ach, Oheim," flehte das Mädchen, „seid nicht so hart. — Ich bin in Todesangst wegen Louis."
„Was ist mit dem Jungen?" fragte der Wachtmeister.
Jeanette erzählte nun so schnell als möglich den Vorfall mit ihrem Geliebten und bemerkte in ibrem Eifer nicht, wie ein starker Trupp Bewaffneter nach und nach sich um

