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Worte zugleich auf den Hauptlosen Leichnam Louis geleitet und dieser Anblick hatte die ohnehin schon furchtbare Erbitterung gegen die Schaarwache noch höher gesteigert.
„Schlagt die Mörder todt! Werft sie ins Feuer!" heulte es.
„Ergreift jene Leute!" befahl Mouton, welcher nur Pierre und Norah im Auge behielt und sie zu erreichen suchte.
Er wurde mit Gewalt zurückgedrängt. Unermüdlich waren Pierre und die Seinigen in der Aufstachelung der Volksmenge und die Aufregung schwoll mit jeder Minute. Durch Stöße, Schläge und Vorhalten der Waffen suchten die Schaarwächtcr die Schreier zum Schweigen zu bringen; doch dieses war Ocl in das Feuer gegossen und die Erbitterten gingen zu Thätlichkeiten über. — Einige der Wüthendsten rissen Brände aus der Gluth des auflodernden Hauses und schleuderten sie gegen die Schaarwache; Steine und Koth regnete es von allen Seiten und die Kühneren griffen die Soldaten Mann au Mann an und suchten sie zu entwaffnen. Verwundungen fielen vor, wilder und wüthender wurde das Geschrei, Waffen klirrten, einzelne Schüsse fielen, und in diesen Tumult tönte das Krachen der stürzenden Balken und Gewölbe und das furchtbare Prasseln der Flammen, denen Einhalt zu thun jetzt Niemand mehr dachte.
Dem Marquis war der Hut von dem Kopf geschlagen, der Degen zersplittert und nur mit Mühe wurde er gerettet; Mouton selbst blutete aus einer Wunde in der Stirn, aber mit Gewalt sich zusammenraffend, suchte er seine Leute zu ordnen, und die wie betäubte Jeanette, welche nicht zu wissen schien, was um sie vorging, nach sich ziehend, durchbrach der kühne und entschlossene Mann,

