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rauschende Bassin niederzufallen, um bald darauf wieder aus dem Rachen der steinernen Delphine, oder den Hör­nern der Tritonen emporzusteigen.

Luftige Zeltdächer aus bunten Seidcnzeugcn waren an verschiedenen Stellen aufgeschlagen, und unter ihnen standen kostbar blitzende Geschirre, Erfrischungen aller Art enthaltend.

In dem großen Gartensalon, dessen Fenster und Thü­ren nach dem in märcheichaften Glanz leuchtenden und blitzenden Garten zu geöffnet waren, strahlten die mächti­gen Kronleuchter und in ihrem Licht blitzte die reiche, prunkende Vergoldung der Decke und Wände des Saals. Musik rauschte hier und ihre Accorde schwammen auf der milden Nachtluft hinaus über den Garten, sich hier mit dem Brausen der Caskaden, dem Rauschen der Fontaine» und dem Plätschern und Murmeln der Bassins mischend, und dann leise und leiser widerhallend bis in die fernsten und verschwingendstcn Winkel des Gartens dringend, wo der harmonische Ton mit dem leisen Gcflüstere des Nacht­windes in den Blättern und Blüthen verschmolz.

König Ludwig der Vierzehnte gab heute eines seiner prachtvollen Nachtfcste, und für die zahlreichen geladenen Gäste waren Thore und Hallen des Schlosses und des Gartens geöffnet. Die Tanzlustigen waren in dein Gar- tcnsaal versammelt, in welchem es von bunten, gestickten Kleidern glänzte und von Juwelen strahlte, denn hier war vorzüglich das tanz- und pntzsüchtige jüngere Geschlecht vertreten. In den Nebenzimmern waren Spieltische auf­gerichtet, aus denen Louisd'ors klirrten. In dem Garten aber wandelten zahlreiche Gruppen in dem Glanz der Be­leuchtung plaudernd und lachend auf und ab, während trauliche Pärchen sich unbemerkt in weniger helle Par-