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Jeanette füllte den vor Pierre stehenden Becher und reichte ihn dem Nachbar.
„Trink doch, Freund," sprach sie. „Auf Dein Wohl!" „Du bist ein Goldkind," lachte Pierre. „Ich fand noch kein solches, selbst unsere Fürstin nicht ausgenommen."
„Sage mir doch endlich, wie verhält es sich mit dieser Fürstin?" fragte Jeanette.
„Weiß ich doch selbst nicht so viel davon," lachte Pierre. „Nur so viel kann ich mit Gewißheit sagen, daß wir nur dieses Weib zur Fürstin gemacht; ob sie wirklich eine Lady ist, wie sie selbst sagt, bezweifle ich um so mehr, als ja die alte Norah ihre Mutter ist. — Still davon. — Wie gefällt Dir dieses Leben der Freiheit?"
„So wohl, daß ich es immer führen möchte, wenn es nur Gewinn bringt."
„An Gewinn fehlt es am wenigsten, denn wir wissen Todtes und Lebendiges auszubeuten."
„Desto besser. — Trink doch!"
Jeanette füllte des Hauptmanns Becher wieder. Pierre trank.
„Todte Leute bringen auch Gewinn," begann das Mädchen nach einer Pause, „und ich möchte gern bei solchen Geschäften mit Hand anlegen."

