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Muscheln, aber für meine Heusammlung, wie Otto sagt, war wenig Gewinn zu erlangen. In Norderney soll man auf den Dünen eine wuchernde Rosenart antreffen, die an der Erde fortrankt und mit zierlichen Blättchen und Blüthen versehen ist; darnach habe ich mich in Wangeroge vergebens umgesehen. Wir haben dort fast nur im Freien gelebt; Herr Flohr unterrichtete uns in einer Laube, welche an unsere kleine Wohnung stieß, denn wir wohnten nicht mit Mama in demselben Hause. Einmal gaben wir ihr dort ein Frühstück, wozu wir Alles selber anschafften und bezahlten. Herr Flohr gab den Kuchen zu. — Tante Susanne tadelte natürlich Manches, war aber doch sehr vergnügt und sagte beim Fortgehen: „Jetzt rathe ich Euch dringend, Euer Geld nicht unnütz auszugeben, denn ich werde allerehestens Caffee bei Euch trinken, und erwarte natürlich, daß Ihr für sehr viel Kuchen sorgt."
Dies ward auch später ius Werk gerichtet, aber Mama unterstützte uns ganz heimlich dabei, und wir durften alle unsere Gefährten einladen, und waren sehr vergnügt. Gegen Abend hatte Mama die Esel, welche auf der Insel zu bekommen waren, für uns gemiethet, und wir ritten wech-

