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Die Brüder fuhren letzthin ihren Pferden vergeblich entgegen, denn diese langten erst in der Nacht hier an. Ich hatte ihnen meine Esel zu der Fahrt geliehen, denn die gehören jetzt mir. Die kleinen Pferde sind allerliebst, und so munter und rasch. Wilhelm sollte, als der Aeltere, die Wahl zwischen den Pferden haben, aber er ließ das Loos entscheiden; Papa meint, Otto habe das wüthigste Pferdchen bekommen, und damit ist er gewiß sehr zuftieden. Die Brüder haben täglich Unterricht im Reiten bei dem alten Heinrich, der früher Bereiter war, und sehr strenge ist, denn Otto möchte eigentlich am liebsten toll und wild feldein reiten. Papa will das aber durchaus nicht, und sagt, Otto soll seine gute Anlagen, ein vortrefflicher Reiter zu werden, mit Geduld ausbilden.
Tagebuch. Itz

