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wie ehemals, da hielten die Berggeister sich nicht zu vor- nehm, sich um die Noth der Menschen zu kümmern. Höre, Friedli, wäre ich wie Du, da steckte ich Brod und Speck in die Tasche und ginge einmal tief, tief ins Gebirge hinein, recht da, wo es schauerlich ist, und ließe meine Stimme erschallen und riefe: Halloh I Halloh! Herr Berggeist, hier steht ein armer Bursch' und bittet um Gehör; helft ihm, seid so gut, und er wird's Euch danken all sein Lebelang. * Friedli schaute sehr beklommen auf: „Die Berggeister," sagte er, „das ist kein Spaß! Das kennst Du nicht." „O," entgegnete das Mädchen, „wenn ich könnte, da ginge ich gleich. Wer wird sich denn fürchten? das ist ja Unverstand." Friedli machte ein sehr entschlossenes Gesicht und sagte, daß er gehen werde. Elfi rief ihm nach: „Ja, und höre, rufe recht laut, und ninnn die Kappe dazu ab, das schickt sich wohl."
Friedli begab sich auf den Weg schon am folgenden Tage; er dachte bei sich: „Hilft es nicht, so schadet es doch nur mir, und dreht der Berggeist mir den Hals um, und ich komme nimmer zum Vorschein, da wird die Elfi doch denken, daß ich für sie gestorben bin."
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