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Als Friedli wieder zu voller Besinnung gelangte, befand er sich in eineui weiten Raum, dessen Pracht und Herrlichkeit Alles übertraf. Die Wände bestanden aus strahlenden Juwelen, in welchem große Rosensträuße und Kränze von Rubinen und Smaragden eingelegt waren. Alles Geräthe bestand aus reinem Golde. Der Herr die­ses unterirdischen Zauberschlosses stand, prächtig gekleidet in Gold und Purpur, dem staunenden Friedli gegenüber. Um seinen Hals schlang sich eine lange Perlenschnur, an die das Bildniß einer schönen Dame befestigt war. Der Geist betrachtete dies Bild und rief seufzend:Die Perle, ach, die Perle!"

Friedli stand lange verblüfft und staunend da; end­lich fragte er bebend:Was soll ich thun?"Die Perle," hieß es abermals,die Perle!"

Ist sie verloren, soll ich sie suchen?"Verloren? Ja, verloren ist sie, und Du kannst sie finden, wenn Du klug genug dazu bist." Der Herr des Berges pfiff, ein kleiner Hund sprang wedelnd hervor.Diesem Hunde folge, wohin er Dich führt, klopfe an die Thür, vor welcher er stille steht; es ist eine Hüttenthür, man wird Dich nicht