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Dich immer in meine Arme schließen und über Dich wachen können!"
Ich konnte nichts sagen, mir war das Herz wie ge- brachen. „Jetzt geh'," sagte Herr Flohr, „morgen ftüh nehmen wir Abschied."
„Laß mich Dir jetzt Lebewohl sagen," bat ich, „ich kann's nicht vor den Anderen." „Nein," entgegnete er, „eben weil es schwer ist, mußt Du es. Leichten Kaufs kommen wir nicht durchs Leben, deshalb ist Uebung heilsam. Daß Du traurig bist, wenn ich fortgehe, ist natürlich, es ist keine Unehre, dies zu zeigen; es ist ehrenhaft, auch Andere sehen zu lassen, daß man traurig ist, wenn man Grund hat, es zu sein."
Leise pochte es an die Thür, und Marie trat ein, verweint und ein Päckchen in den Händen tragend. Herr Flohr faßte ihre Hand und empfing sie mit seiner gewöhn- ten Freundlichkeit. „Ich bringe Dir hier," sagte sie, „ein Päckchen mit Chocolade-Täselchen, die mußt Du beim Aus- marsch in Deinen Tornister stecken, und wenn Du — wenn Du dann einmal gar nichts zu essen hast, mußt Du Dich damit starken. Willst Du das auch?"
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