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chen, das sieht ihm so gleich. — Das Briefchen an mich lautet so:
An Otto.
„Du sollst dies Zettelchen in meinem Zimmer vorfinden, damit der Raum Dir nicht zu öde erscheinen mag, den Dein Freund dereinst wieder zu betreten hofft, aber deffen nicht gewiß sein kann. Aus dem angehenden Gelehrten ist plötzlich ein Soldat geworden; das ist ein schroffer Uebergang, aber ein Mann muß sich in alle Verhältnisse schicken können. Ich werde mit Lust und Eifer Soldat sein, und mein Dienstjahr weder mißmüthig noch unbenutzt hinbringen. Man kann über- all lernen; ich werde Dir schreiben, so oft die Verhält- niffe es gestatten, und wenn Du mir antwortest, frisch und fröhlich, werde ich denken, daß Du mich lieb hast, und daraus viel günstige Schlüsse ziehen. Laß mich, wenn ich einst an Dich und Deine Jugend zurückdenke, mir sagen: „Er geht den rechten Weg, aber Du halfst ihm dazu, denselben zu finden." Lebe wohl, mein Otto, über kurz oder lang, hier oder dort, sehen wir uns wieder. Gedenke des fernen Freundes, der Dir oft nahe

