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Ich sah, daß Papa sehr zufrieden mit Ottos Haltung war, der nicht einmal lächelte, und sich ganz ruhig verhielt. Zur eigentlichen Freude ist jedoch nicht viel Ursache dabei; Otto ist so tief im Herzen von dem Tausch ergriffen, der uns zu Theil geworden, daß er noch nicht ein einziges Mal über Herrn Rewards Sonderbarkeiten nur gelächelt hat, obwohl er innerlich doch nicht ganz unempfindlich da­gegen sein kann. Ich möchte gerne öfter mit Otto darüber reden, aber gewöhnlich sagt er:Laßt gut sein, ich kann nicht viel über Etwas sagen, das mir zu Herzen geht."

Papa wird acht Tage hier bleiben, dann muß er leider wieder fort; er fährt und reitet überall umher, durch die Felder, in den Waldungen, und wenn Papa erst ganz wiederkehrt, sollen Otto und ich jeder ein kleines Pferd bekommen. Papa sagt, eigentlich viel zu spät, denn wer ein rechter Reiter werden wolle, müsse mit seinem Pferde aufwachsen. Das hätten wir auch gerne gethan; Otto fragte:Papa, warum durften wir denn das nicht?" Weil," entgegnete er lächelnd,in unserer Zeit zu viel Wissen erfordert wird, und ein Pferd sehr zerstreut. Als ich in Eurem Alter war, hatte ich bereits sechs Jahre ein