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Renatens Strauß nicht hergeben. „Danke schön," sprach er, „ die Blumen da sind aus der Heimath, da behalt' ich sie lieber."
Lange hielten sich jene vier in Hamburg auf, wo es ihnen gar wohl erging, und zogen dann weiter, nach Dänemark und Schweden. In den nordischen Hauptstädten machten sie das günstigste Aufsehen; man sprach nur von den Throlern, von ihrem schönen Gesänge, ihrem einfachen Wesen, ihren hübschen, gutherzigen Gesichtern und der zutraulichen Weise, alle Welt mit Du anzureden. Dort verdrehte man ihnen die Köpfe vollends; sie waren schon lange die einfachen, fröhlichen Burschen nicht mehr, die halb furchtsani aus der Heimath fortgezogen waren.
Bei einer Landparthie in der Gegend von Stockholm ward auch Renatens Blumenstrauß geopfert. Eine schöne schwedische Dame nahm den Strauß vom eigenen Hute und schenkte ihn dem jungen, eitlen Tyroler. Als sie Renatens Blumen abnahm, zog es ihm wunderbar durchs Herz, er streckte die Hand wie abwehrend aus; die Blumen fielen zur Erde, er bückte sich später heimlich, eine derselben aufzuheben, aber die Gesellschaft war darüber hinweg gegangen, sie war kaum mehr zu erkennen.

