welche zurück in ihre Heimath transportirt werden sollte. Das war ein trauriger Anblick! In den Kupfcrstichläden

Tagebuch. 14

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Montag. Ganz gewöhnlicher Tag, Arbeit, Erholung und eine ganz unbedeutende Rauferei mit meinem Bruder, der Manches an Friedrich dem Großen zu tadeln fand. Dafür mußte ich eine Lanze einlegen, und der Heldengeist des großen Königs war mit mir, ich blieb Sieger.

Dienstag kam die bestätigende Nachricht, daß wir Papa am kommenden Sonntag erwarten dürfen, und darüber war Freude im ganzen Hause. Die Spazierwege in den Waldungen werden gereinigt, und in Haus und Garten Alles geordnet und geschmückt. Marie will mit Christians Hülfe eine Ehrenpforte in unserem Garten bauen; der Bogen steht bereits und wird Papa ungefähr bis an die Brust reichen; daß Marie so wenig Nachdenken hat, ist allenfalls zu verzeihen, Christian müßte aber eigentlich für diese Einfalt ein paar Jagdhiebe bekommen, das würde ihn lehren, seine Gedanken besser beisammen zu haben. Wilhelm belustigt sich prächtig über diese Kinderei, und beschwört mich immer, die Beiden nicht zu stören. Mittwoch kam eine Vagabondenfamilie hier durch,