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vergaßen wir Markt und Opfer. „Sagen Sie Keinem, daß Sie das Geld haben," sagte ich der Frau. Sie verstand mich wohl, ihre Augen füllten sich mit Thränen, und sie schüttelte den Kopf. Solche arme Frau, die sich ihres Mannes schämen muß! Ich sagte hernach zu Wilhelm: „Du sagst immer, daß Du heirathen willst, wenn Du einmal ein Amt hast, nun siehst Du, was für Elend daraus entstehen kann; die armen Kinder!" — Er sah mich ganz erstaunt an: „Aber, Otto, werde ich denn ein Vagabond sein, der sein Geld verspielt und vertrinkt?" — Er hatte recht, es war dumm von mir, und wir lachten Beide; darauf gaben wir uns aber das Wort, daß von dem Markte in N. und von dem Gelde nie mehr die Rede sein solle, denn das wäre geradezu erbärmlich.
Donnerstag. Für mich war es ein Tag voll ernster Beschäftigung, denn nachdem die Stunden vorüber, die Ausarbeitungen gemacht waren, schrieb ich einen langen Brief an Herrn Flohr. Der Brief macht mich stets traurig und froh zugleich. Wenn ich doch bald Antwort bekäme! Ich glaube, man muß noch Kind sein, um Briese

