will ich Euch erzählen, wie es mir erging, als ich meine Küchenstudien machte. Ich war damals sechszehn Jahre alt, und auf Monate zum Besuch bei meiner Großmutter; sie war eine reiche Frau und hielt einen Koch. Ich war «£. damals ein zierliches Fräulein, aber dennoch begehrte meine Großmutter, daß ich kochen lernen solle. Es wurden feine Batistschürzen für mich genäht, und der Koch davon in
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höre ich ungern, Du hast gar nicht wenig, Susanne. Zeige mir Dein Rechnungsbuch."
Tante brachte es, und Großmama mußte wohl Manches darin finden, was ihr gefiel, denn sie küßte Tante Susanne und streichelte ihre Wangen, doch aber sagte sie: „Du mußt Deine Ausgaben besser berechnen nach der Zeit, wo wieder Einnahme kommt; es ist sehr übel, wenn man zeilenweise gar kein Geld hat. Nun, ich will sehen, ob ich Deine Finanzen wieder in Ordnung bringen kann. Das Jahr soll diesmal fünf Quartale für Dich haben, und hier ist das fünfte."
Tante sprang und tanzte im Zimmer umher: „O," rief sie „nun will ich ein Muster von Ordnung werden!" „Darauf rechne ich fest," entgegnete Großmama, „aber nun

