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Gesicht und in die Haare, das war ich nicht gewöhnt; es war ein trostloser Zustand. Nach drei Stunden durfte ich gehen, und ging zu der Großmama, ihr zu berichten. „Das sage ich immer," entgegnete diese, „Keßler ist ein durch und durch vernünftiger Mensch, bei dem wirst Du etwas lernen; ich freue mich recht auf die kleinen Vogel, welche meine Charlotte gerupft hat."
Als diese auf der Tafel erschienen, war mir doch ganz eigen zu Muthe; zum ersten Mal im Leben hatte ich in der Küche Hand angelegt. Die Großmama nahm zwei kleine Lerchen, betrachtete sie von allen Seiten und sagte: „Sehr gut gerupft, und das ist nicht ganz leicht." Ich war stolz, meine Brust hob sich freudig; später erschien das Backwerk, welches ich mit hatte rühren müssen, und davon aß ich mit solcher Befriedigung, daß es hieß: „Die Kuchen sollen für Fräulein Charlotte bewahrt werden, sie ißt sie so gern." Seht, wenn Ihr zu mir kommt, da sagt Ihr oft, daß bei mir Alles so gut und wohlschmeckend sei, das aber kommt daher, daß Eure Großmama recht ernstlich durch die Wiffenschaft der Kochkunst gegangen ist; sie weiß, wie es angefangen werden muß, und kann es Anderen

