Treu, treu wie Gold,
Das allerliebste Zeisleiu,
Das wohnt, das wohnt im Häuslein.
Wir sprachen viel über den kommenden Frühling, und daß wir dann nicht hier sein würden, sondern im engen Gymnasium; aber Tante ließ keine Schwermuth aufkommen. „Genießet den schönen Tag, den Gott Euch heute schenkt," sagte sie, „und fangt keine Grillen; wir sind ja auch nicht allein zu unserer Freude auf der Welt, sondern müssen früh lernen, uns in unvermeidliche Dinge
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zu schicken. Schade, daß die kleinen allerliebsten Vögel nicht mehr singen, wie im Frühling! Aber wir wollen ein Lied auf die Vögel und auf den Frühling dichten. Otto, der erste Vers ist für Dich."
Was nun folgt, wollen wir lieber kein Gedicht nennen, da würden wir wohl in Streit mit den Herren Dichtern gerathen, aber wir haben sehr dabei gelacht. Hier fehlte ein Wort und dort eines, hier war eines zu viel, und dort war der Reim nicht zu finden. Marie fuhr immer

